PikoPark | Remscheid-Lennep
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Ein artenreicher Schneckenhügel im Hasenberg
Seit 2019 genießen die Menschen den PikoPark auf der großen Schurrasenfläche im Wohnquartier Hasenberg. Sein Blickfang: ein Schneckenhügel auf Kalkschotter, der über einen spiralförmigen Weg ‚erklommen‘ werden kann. Auch ein verlandetes Sumpfbeet mit Feuchtpflanzen und zwei Naschbeete mit Obststräuchern zählen zu der Besonderheit des Parks.
Pflege und Verstetigung
Der Park lebt durch die Menschen vor Ort: Mieterinnen, Mieter und Kinder der Offenen Ganztagsschule pflegen ihn gemeinsam mit dem von der GEWAG beauftragten Naturreferenten. Bei Aktionen zum Natur entdecken wird der Park immer wieder neu erlebbar, und mit Ideen wie dem Käferkeller gestalten alle ihn aktiv weiter – so bleibt er lebendig und entwickelt sich ständig weiter.
Ein solches Projekt, bei dem unsere Mieterinnen und Mieter ihre Umgebung gestalten, schafft ein soziales Miteinander und strahlt ins Quartier und darüber hinaus“
Wiltrud Willing, Prokuristin der GEWAG, Remscheid
Umsetzung
2019
Lage
Schneppendahler Weg 48, in Lennep am Hasenberg
Flächengröße
ca. 250 m2
Zeitraum Umsetzung des PikoParks
Oktober 2018 – Mai 2019
Flächenbesitzerin
GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid
Finanzierung:
Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Planung
Ulrike Aufderheide, www.calluna-naturgarten.de
Ausführendes Gartenunternehmen
Natürlich grün – Naturnaher Garten- und Landschaftsbau
Pflege und Weiterentwicklung
Tobias Marsch, Natur-Schule Grund,Remscheid
Übersicht PikoParks
Zweibrücken plant seinen ersten PikoPark
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Im Mai 2025 planten die Anwohnenden und Interessierten aus der Schwalbenstraße im Ixheimer Stadtteil Zweibrückens gemeinsam Ideen für ihren PikoPark. Alle waren mit Eifer dabei und planten Wasser, viele bunte, duftende Blumen, Sitzplätze im grünen Schatten in die Modellkästen.
Viele Ideen kamen zusammen und beim gemeinsamen Austausch mit der Planerin entstand ein Konzept, das perfekt zum Stadtteil und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern passt.
Mehr Infos zum Prozess in Ixheim
PikoPark | Erfurt
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Salamander und Erdmännchen – die Maskottchen des PikoParks
Nicht nur Lebensraum für Tiere und blühende Pflanzen machen den PikoPark Erfurt besonders, sondern auch seine beiden Betonskulpturen: ein Erdmännchen auf einem Steinhügel und ein Salamander auf dem Blumenkräuterrasen – letzteren haben die Mieterinnen und Mieter mit einem Mosaik aus Steinen verziert. Während der Corona-Zeit wurde der Park zum Treffpunkt für sichere Begegnungen – ob für Qu Gong oder einfach zum Austausch.
Pflege und Weitereintwicklung
Bis heute pflegen Mieterinnen und Mieter den Park – unterstützt und angeleitet von der Naturgartenreferentin Jeanette Kebernik im Auftrag der WBG Erfurt.
Eine bewusst naturnah gestaltete Fläche in der Stadt leistet einen sichtbaren Beitrag zur biologischen Vielfalt. Es wäre eine Gewinn für Erfurt, wenn weitere Wohnungsunternehmen dem Beispiel folgen und Freiflächen für Ihre Mieterinnen und Mieter und für die heimische Artenvielfalt naturnah umgestalten.“
Jörg Lummitsch, Amtsleiter Umwelt- und Naturschutzamt Erfurt
Umsetzung
2018
Lage
Sofioter Straße 1-3, Moskauer Platz – Erfurt
Flächengröße
ca. 700 m2, da die einzelnen Lebensräume auf der gesamten Grünfläche verteilt wurden und sich der Rasen zwischen den verschiedenen naturnah gestalteten Lebensräumen als Blumenkräuterrasen entwickeln durfte.
Zeitraum Umsetzung des PikoParks
Oktober 2017 – Mai 2018
Flächenbesitzerin
WBG Erfurt – Wohnungsbaugenossenschaft Erfurt eG
Finanzierung:
Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Planung
Ulrike Aufderheide, www.calluna-naturgarten.de
Ausführendes Gartenunternehmen
Frank Mittelstädt, custom.green.concept
Pflege und Weiterentwicklung
Jeannette Kebernik, Naturnahe Freiraumplanung Kebernik
Übersicht PikoParks
PikoPark | Sinzig
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Sinzigs grüne Mitte: Wo Natur, Ideen und Gemeinschaft erblühen
Im Herzen Sinzigs entstand ein lebendiger Treffpunkt für alle: Über 700 heimische Pflanzen, recycelte Materialien und Ideen von Jung und Alt verwandeln eine Baulücke in einen klimafitten Park mit Aufenthaltsqualität. Ob Poesie im Park, gemütliches Treffen des PikoPark Klapp-Cafés oder die Bühne für Kinder-Mosaike – hier wird Nachbarschaft gelebt.
Gemeinsam stark: Bürgermeister Andreas Geron und Klimaanpassungsmanagerin Luzia Heinzelmann standen von Anfang an voll hinter der Idee. Bürger*innen, Planerin Anke Wallraff-Beck und die Stadt gestalteten den Park partizipativ und nachhaltig – inklusive der ökologischen Aufwertung der angrenzenden 800 m² Fläche.
Das Ergebnis? Ein Ort, der kühlt, inspiriert und zusammenbringt – mitten in der Stadt.
Ein Park, der wächst – weil alle mitmachen.
Pflege und Verstetigung
Das Quartiersmanagement der VEBOWAG übernimmt die Koordination: Eine Naturgartenreferentin leitet Pflegeaktionen an und führt sie gemeinsam mit Anwohner:innen und Interessierten durch. So wird der PikoPark Pennenfeld nicht nur angelegt, sondern aktiv von der Gemeinschaft getragen und weiterentwickelt.
Der PikoPark verbindet Aufenthaltsqualität mit Schutz der Artenvielfalt und ist eine erste größere Klimaanpassungsmaßnahme in Sinzig“
Andreas Geron, Bürgermeister der Stadt Sinzig
Dass wir auf Augenhöhe mit den Menschen vor Ort gearbeitet haben, war der Schlüssel: Ihre Ideen und Wünsche flossen direkt in die Planung ein. So entstand ein Park, der nicht nur naturnah ist, sondern auch echte Bedürfnisse erfüllt – und Nachhaltigkeit mit Leben füllt.“
Luzia Heinzelmann, Klimaanpassungsmanagerin, Stadt Sinzig
Umsetzung
September 2024 – Mai 2025
Lage
Bachovenstraße 3, Sinzig
Flächengröße
300 Quadratmeter
Zeitraum Umsetzung des PikoParks
Oktober 2017 – Mai 2018
Flächenbesitzerin
Stadt Sinzig
Finanzierung:
BMUNSV Aktionsprogramm natürllicher Klimaschutz, Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, Glücksspirale von Lotto
Planung
Dr. Anke Wallraff-Beck, Bonn
Ausführendes Gartenunternehmen
Deimling Garten & Landschaft GmbH; www.jdeimling.de
Pflege und Weiterentwicklung
Deimling Garten & Landschaft GmbH
Übersicht PikoParks
Grünflächentyp PikoPark

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Ein Grünflächentyp für Naturnähe und Begegnung und fördert das Wohlbefinden der Menschen im Wohnviertel.
PikoPark (mit ‚Piko‘ abgeleitet von ‚piccolo‘ soll anzeigen, dass es sich um einen kleinen Park handelt). Der Wissenschaftsladen Bonn e. V. kooperiert in diesem Projekt mit Wohnungsunternehmen, die diese Ziele teilen und gemeinsam mit Mieterinnen und Mietern einen kleinen naturnahen Park anlegen wollen.
Beitrag der Wohnungsunternehmen
Wohnungsunternehmen können auf den von ihnen verwalteten Flächen maßgeblich dazu beitragen, die städtische Lebens- und Wohnqualität zu verbessern. So können sie insbesondere grüne Einheitsflächen in blühende und attraktiv gestaltete Außenflächen verwandeln und sie nach ökologischen Gesichtspunkten pflegen. Hierfür stellt ein Wohnungsunternehmen im Projekt zum Beispiel eine Fläche von ca. 300 Quadratmetern zur Verfügung und engagiert sich tatkräftig bei der Ansprache der Mieterinnen und Mieter sowie bei der Umsetzung.
Fünf Wohnungsunternehmen haben die Idee aufgegriffen und profitieren von dem Projekt. An den ersten drei Standorten (Bonn, Dortmund und Erfurt) starteten die gartenbaulichen Arbeiten Anfang 2018. Remscheid und Speyer folgten in 2019. Mittlerweile stehen alle fünf Parks und werden, unterstützt und angeleitet von Naturreferent*innen, von den Mieter*innen und Anwohnern gepflegt.
Beteiligung der Mieterinnen und Mieter und der Anwohnerschaft
Neben der Förderung der biologischen Vielfalt steht das Wohlbefinden der Mieterinnen und Mieter im Vordergrund. Sie sind ausdrücklich eingeladen, sich aktiv an der Entstehung des kleinen Parks in ihrem Wohnquartier zu beteiligen. Deshalb wird bewusst keine fertige Planung vorgesetzt, viel mehr sollen die Anwohnerinnen und Anwohner motiviert werden, ihr Quartier mit ihren eigenen Ideen aufzuwerten. Dazu wird unter fachlicher Leitung über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren gemeinsam geplant, gestaltet und gepflegt. Mitmachaktionen laden dazu ein, altbekannte oder neue Nachbarinnen und Nachbarn zu treffen, sich auszutauschen und mehr über den Nutzen einer vielfältigen Natur zu erfahren.
Über verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten in Workshops, Mitmachaktionen und Festen erfahren und erleben die Anwohnerinnen und Anwohner hautnah und praxisbezogen, was „naturnahe Gestaltung“ bedeutet.
Das Modellprojekt im Verbund
Die PikoParks stellen eine mögliche Form der naturnahen Flächengestaltung dar. Der Verbundpartner und Koordinator in dem Gesamtprojekt, die Stiftung für Mensch und Umwelt, legt in Berlin auch größere, naturnah gestaltete Grünflächen auf rund 6.000 Quadratmetern an. Dabei steht die Gestaltung verschiedener Grünflächentypen wie Rasenflächen, Beeten, Vorgärten und Höfen im Vordergrund.
Ein wichtiger Schwerpunkt im Berliner Vorhaben liegt auf der Schulung des Grünflächen-Personals in der naturnahen Pflege.
Ein Modellprojekt mit Strahlkraft
Auf dieser Webseite haben wir die Entstehung der PikoParks in den fünf Städten dokumentiert. Am Ende werden die Ergebnisse und Erfahrungen der Projektpartner in einem praxisorientierten Handlungsleitfaden zusammengeführt. Dieser bietet Wohnungsunternehmen, Mieterinnen und Mietern, Gartenbaubetrieben und Interessierten konkrete Hilfestellung zur Gestaltung naturnaher Flächen. Neben der Darstellung der PikoParks werden auch die Erfahrungen aus den Beteiligungs- und Umsetzungsprozessen dargestellt. Nicht zuletzt darüber möchte das Modellprojekt zur Nachahmung ermuntern.
Koordiniert wurde das Gesamtprojekt von der Stiftung für Mensch und Umwelt in Berlin mit dem Wissenschaftsladen Bonn e. V. als Verbundpartner. Das Projekt „Treffpunkt Vielfalt“ wurde gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.
Informationen zu den Projektaktivitäten des Verbundpartners ‚Stiftung für Mensch und Umwelt‘
Übersicht PikoParks
Infoveranstaltung in Zweibrücken-Bauwerkersiedlung
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Am Donnerstag, 9. Oktober 2025, um 16:00 Uhr sind alle Anwohnenden der Hofenfelsstraße und Interessierten herzlich willkommen auf der zukünftigen PikoPark-Fläche.
Bei einer Tasse Kaffee stellen der WILA Bonn, die Stadt und die GEWOBAU vor, wie der neue PikoPark gemeinsam mit den Menschen vor Ort geplant und umgesetzt werden soll.
Offizielle Eröffnung PikoPark Sinzig
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Bei schönstem Sonnenschein und mit Unterstützung von vielen Kindern hat der Bürgermeister Andreas Geron den PikoPark in Sinzig offiziell eröffnet.
Mit Gästen aus der Nachbarschaft, den Sinziger Gremien, Geschäften, der Stadtverwaltung und sogar aus dem Bonner Raum wurde der PikoPark in der Bachovenstraße im September 2025 offiziell eröffnet. Bürgermeister Andreas Geron freute sich über die gelungene naturnahe Gestaltung mit Schatten- und Sonnenplätzen, Picknickbank, Liegewiese, Slackline, Wasserspiel und Sandkasten.
„Der PikoPark verbindet Aufenthaltsqualität mit Schutz der Artenvielfalt und ist eine erste größere Klimaanpassungsmaßnahme in Sinzig“, so der Bürgermeister.
Der Wissenschaftsladen Bonn (WILA) legte im Beteiligungsprozess des PikoParks großen Wert auf die aktive Einbindung der Bürgerinnen und Bürger und schätzte die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Naturgartenplanerin Dr. Anke Wallraff-Beck, der Klimaanpassungsmanagerin Luzia Heinzelmann und der Stadtverwaltung. Der Austausch fand auf Augenhöhe statt und sorgte dafür, dass einflossen. Der partizipative Ansatz auf Augenhöhe ermöglichte, dass die Ideen und Wünsche der Menschen vor Ort in die Planung einfließen konnten. Dies bildet das Fundament für einen naturnah gestalteten Park, der echte Bedürfnisse und Nachhaltigkeitsziele verbindet.
Der Park entstand mit viel Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern und wurde zu 90% gefördert durch die KfW Bank und die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Die Planung lag bei Dr. Anke Wallraff-Beck (Naturgarten Planung), die Bauausführung bei Deimling Garten & Landschaft GmbH, und die Projektsteuerung beim Wissenschaftsladen Bonn (WILA).














































