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Bildquelle: Alb-Gold-Teigwaren-GmbH

PikoPark - ein neuer Grünflächentyp bietet Naturnähe und Begegnung

Die Artenvielfalt fördern und das Wohlbefinden der Menschen im Wohnviertel steigern, das sind die Anliegen eines Modellprojektes PikoPark (mit 'Piko' abgeleitet von 'piccolo' soll anzeigen, dass es sich um einen kleinen Park handelt). Das Projekt wird vom Wissenschaftsladen Bonn e. V. durchgeführt und über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. Der Wissenschaftsladen Bonn e. V. kooperiert in diesem Projekt mit Wohnungsunternehmen, die diese Ziele teilen und gemeinsam mit Mieterinnen und Mietern einen kleinen naturnahen Park anlegen wollen. 

Beitrag der Wohnungsunternehmen

Wohnungsunternehmen können auf den von ihnen verwalteten Flächen maßgeblich dazu beitragen, die städtische Lebens- und Wohnqualität zu verbessern. So können sie insbesondere grüne Einheitsflächen in blühende und attraktiv gestaltete Außenflächen verwandeln und sie nach ökologischen Gesichtspunkten pflegen. Hierfür stellt ein Wohnungsunternehmen im Projekt zum Beispiel eine Fläche von ca. 300 Quadratmetern zur Verfügung und engagiert sich tatkräftig bei der Ansprache der Mieterinnen und Mieter sowie bei der Umsetzung.

Inzwischen haben schon vier von insgesamt fünf Wohnungsunternehmen die Idee aufgegriffen und profitieren von dem Projekt. An den ersten drei Standorten haben die gartenbaulichen Arbeiten Anfang 2018 begonnen.

Beteiligung der Mieterinnen und Mieter und der Anwohnerschaft

Neben der Förderung der biologischen Vielfalt steht das Wohlbefinden der Mieterinnen und Mieter im Vordergrund. Sie sind ausdrücklich eingeladen, sich aktiv an der Entstehung des kleinen Parks in ihrem Wohnquartier zu beteiligen. Deshalb wird bewusst keine fertige Planung vorgesetzt, viel mehr sollen die Anwohnerinnen und Anwohner motiviert werden, ihr Quartier mit ihren eigenen Ideen aufzuwerten. Dazu wird unter fachlicher Leitung über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren gemeinsam geplant, gestaltet und gepflegt. Mitmachaktionen laden dazu ein, altbekannte oder neue Nachbarinnen und Nachbarn zu treffen, sich auszutauschen und mehr über den Nutzen einer vielfältigen Natur zu erfahren. 

Über verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten in Workshops, Mitmachaktionen und Festen erfahren und erleben die Anwohnerinnen und Anwohner hautnah und praxisbezogen, was "naturnahe Gestaltung" bedeutet.

Das Modellprojekt im Verbund

Die PikoParks stellen eine mögliche Form der naturnahen Flächengestaltung dar. Der Verbundpartner und Koordinator in dem Gesamtprojekt, die Stiftung für Mensch und Umwelt, legt in Berlin auch größere, naturnah gestaltete Grünflächen auf rund 6.000 Quadratmetern an. Dabei steht die Gestaltung verschiedener Grünflächentypen wie Rasenflächen, Beeten, Vorgärten und Höfen im Vordergrund.
Ein wichtiger Schwerpunkt im Berliner Vorhaben liegt auf der Schulung des Grünflächen-Personals in der naturnahen Pflege.

Ein Modellprojekt mit Strahlkraft

Auf dieser Webseite dokumentieren wir fortlaufend die Entstehung der PikoParks in den fünf Städten. Am Ende werden die Ergebnisse und Erfahrungen der Projektpartner in einem praxisorientierten Handlungsleitfaden zusammengeführt. Dieser bietet Wohnungsunternehmen, Mieterinnen und Mietern, Gartenbaubetrieben und Interessierten konkrete Hilfestellung zur Gestaltung naturnaher Flächen. Neben der Darstellung der PikoParks werden auch die Erfahrungen aus den Beteiligungs- und Umsetzungsprozessen  dargestellt. Nicht zuletzt darüber möchte das Modellprojekt zur Nachahmung ermuntern.

Koordiniert wird das Gesamtprojekt von der Stiftung für Mensch und Umwelt in Berlin. Verbundpartner ist der Wissenschaftsladen Bonn e. V. Das Projekt "Treffpunkt Vielfalt" hat eine Laufzeit von 3 ½ Jahren und wird gefördert  im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Informationen zu den Projektaktivitäten des Verbundpartners 'Stiftung für Mensch und Umwelt'

 

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Förderer

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